Ein kleines (vor allem optisches) Outdoor-Highlight auf der Schw√§bischen-Alb ist der Blautopf bei Blaubeuren ūüėć

Die Entstehung des Blautopf

Der Blautopf ist bestimmt vielen ein Begriff und einer der gr√∂√üten Karstquellen Deutschlands. Die Entstehung f√ľhrt auf verschiedene Umst√§nde zur√ľck. Das durchl√§ssige Kalkgestein der Albhochfl√§che l√§sst die Regenf√§lle auf der Alb sofort in den Untergrund versickern. Im Inneren des Berges sind weitverzweigte H√∂hlensysteme entstanden. Je nach Wasserspiegel findet man dort Fl√ľsse oder auch trockene H√∂hlen. Die gro√üen Wassermassen, die sich in diesen H√∂hlen sammeln dr√§ngen am Blautopf an die Oberfl√§che.

Die Wassersch√ľttung reicht von 250 l/s bis 32 670 l/s, liegt also im Mittel bei 2 310 l/s. Sie ist abh√§ngig von der Witterung und der Jahreszeit.
Bei Regenf√§llen und Schneeschmelze steigt die Sch√ľttung des Blautopfes stark an. Das Wasser braucht nur wenige Tage von der Albhochfl√§che bis zu seinem Austritt am Blautopf.

Warum ist der Blautopf blau?

Je nach Lichteinfall fasziniert der Balutopf mit seiner intensiven blauen Farbe des Wassers. Die blaue Farbe entsteht durch einen physikalischen Effekt der Lichtstreuung (so genannte Rayleigh-Streuung) an den Kalkpartikeln im Wasser.

Umgebung

Der Blautopf ist aufgrund seiner optischen Erscheinung auf jeden Fall einen Besuch wert – allerdings sollte man diesen mit einem weiteren Ausflugsziel in der Umgebung verbinden. Mehr als eine Stunde wird sich wohl kaum jemand hier aufhalten. Wenn man wie wir Gl√ľck hat, kann man Taucher beobachten. Ansonsten l√§dt ein Souvenierladen zum Shopping ein oder man schlendert noch ein bisschen durch das sch√∂ne Blaubeuren. Ein Freibad gibt es auch in der N√§he.

Infos zum Blautopf und weiteren Sehensw√ľrdigkeiten bzw. Ausflugszielen findet ihr hier: www.blautopf.de/

Fotos: immerKindertag

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